Schwarze Liste der Zutaten

Bei der Formulierung unserer Produkte verwenden wir ausschließlich Inhaltsstoffe, die nachweislich hautverträglich und in der Natur biologisch abbaubar sind. 

1. Talkum

Warum es giftig ist: Talkum ist häufig mit Asbest verunreinigt, einer nachweislich krebserregenden Substanz. Beim Einatmen kann es schwere Atemwegsprobleme verursachen, darunter Lungenkrebs.

Umweltauswirkungen: Talkum ist ein nicht biologisch abbaubares Mineral, das in der Umwelt verbleibt und langfristig zur Verschmutzung beiträgt.

EU-Regulierung: Die Europäische Union verbietet Talkum in Kosmetika nicht, schreibt jedoch strenge Grenzwerte für den Asbestgehalt vor.

2. Erdöl

Warum es giftig ist: Erdölderivate wie Vaseline oder Mineralöle können die Poren verstopfen, die Haut am Atmen hindern und Hautprobleme wie Akne verschlimmern. Sie werden außerdem mit allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht.

Umweltauswirkungen: Petrochemische Produkte werden aus nicht erneuerbaren Ressourcen gewonnen und sind nicht biologisch abbaubar, was zur Umweltverschmutzung beiträgt.

EU-Regulierung: Die Verwendung von Erdölderivaten in Kosmetika ist in Europa reguliert und erfordert eine strenge Reinigung, um schädliche Verunreinigungen zu entfernen.

3. Phthalate

Warum sie giftig sind: Phthalate sind bekannte endokrine Disruptoren, die das Hormonsystem beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsprobleme verursachen können. Außerdem werden sie mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.

Umweltauswirkungen: Phthalate werden in der Umwelt nur schwer abgebaut, was zu einer anhaltenden Kontamination von Böden und Gewässern führt.

EU-Regulierung: Die Europäische Union verbietet die Verwendung bestimmter Phthalate (wie DEHP, DBP und BBP) in Kosmetika aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

4. PEG (Polyethylenglykol)

Warum es giftig ist: PEG kann mit giftigen Verunreinigungen wie 1,4-Dioxan kontaminiert sein, das als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen gilt. Außerdem kann es die Haut reizen und die Hautbarriere beeinträchtigen.

Umweltauswirkungen: PEG wird aus Erdöl gewonnen und ist nicht leicht biologisch abbaubar, wodurch es zur Verschmutzung von Wasser und Boden beiträgt.

EU-Regulierung: Obwohl PEG selbst nicht verboten ist, schreibt die Europäische Union strenge Grenzwerte für Verunreinigungen in diesen Inhaltsstoffen vor.

5. Formaldehyd

Warum es giftig ist: Formaldehyd ist ein anerkannter krebserregender Stoff und kann Haut, Augen und Atemwege reizen sowie schwere allergische Reaktionen auslösen.

Umweltauswirkungen: Formaldehyd ist eine persistente chemische Substanz, die Luft, Wasser und Boden verunreinigen kann und dadurch Wasserlebewesen sowie die menschliche Gesundheit schädigt.

EU-Regulierung: Die Europäische Union verbietet die Verwendung von Formaldehyd in Kosmetika aufgrund seiner Giftigkeit und seines krebserregenden Potenzials.

6. Sulfate (SLS und SLES)

Warum sie giftig sind: Sulfate wie Natriumlaurylsulfat (SLS) und Natriumlaurylethersulfat (SLES) können starke Hautreizungen und Trockenheit verursachen sowie die natürliche Hautbarriere beeinträchtigen.

Umweltauswirkungen: Sulfate werden aus Erdöl gewonnen und sind nicht leicht biologisch abbaubar, was zur Verunreinigung von Wasserquellen führt und die Wasserfauna beeinträchtigt.

EU-Regulierung: Obwohl Sulfate nicht verboten sind, wird ihre Verwendung überwacht und durch Beschränkungen ihrer Konzentration in kosmetischen Produkten geregelt.

7. Blei

Warum es giftig ist: Blei ist ein starkes Nervengift, das schwere gesundheitliche Probleme verursachen kann, darunter Entwicklungsstörungen bei Kindern, kognitive Beeinträchtigungen sowie Schäden an Nieren und Nervensystem.

Umweltauswirkungen: Blei ist ein Schwermetall, das in der Umwelt nicht abgebaut wird und zur Verschmutzung von Böden und Gewässern beiträgt, mit verheerenden Auswirkungen auf Tier- und Menschenleben.

EU-Regulierung: Die Europäische Union verbietet die Verwendung von Blei in kosmetischen Produkten aufgrund seiner schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen.

8. Parabene

Warum sie giftig sind: Parabene sind Konservierungsstoffe, die das endokrine System beeinträchtigen können. Bei einigen Parabentypen wird ein Zusammenhang mit Brustkrebs vermutet.

Umweltauswirkungen: Parabene werden nur schwer abgebaut und können sich in der Umwelt anreichern, wodurch aquatische Ökosysteme beeinträchtigt werden.

EU-Regulierung: Die Europäische Union hat bestimmte Parabene (wie Isopropylparaben und Isobutylparaben) in Kosmetika verboten, während andere streng reguliert werden, um die Risiken zu minimieren.

9. Silikone

Warum sie giftig sind: Silikone wie Dimethicon werden häufig verwendet, um Produkten eine glatte und seidige Textur zu verleihen. Sie können jedoch eine okklusive Barriere auf der Haut bilden, die Schmutz, Bakterien und Talg einschließt. Dies kann zu Hautunreinheiten, Reizungen und einer Ansammlung von Giftstoffen unter der Haut führen.

Umweltauswirkungen: Silikone sind nicht biologisch abbaubar und verbleiben in der Umwelt, wodurch sie zur Verschmutzung von Gewässern beitragen. Sie können sich in Ökosystemen anreichern und das Leben im Meer beeinträchtigen.

EU-Regulierung: Silikone sind in der Europäischen Union nicht verboten, ihre Verwendung wird jedoch zunehmend überwacht. Dies gilt insbesondere für Cyclopentasiloxane (D4) und Cyclotetrasiloxane (D5), die aufgrund ihrer Umweltauswirkungen in bestimmten Produkten eingeschränkt sind.